Great Sand Dunes
Arches National Park

Im Arches National Park bei knapp 42 Grad!

Wie Hannah in ihrem Beitrag „Auf in den Norden“ schon ankündigte, sind wir auf eine schöne Reise gegangen. Am Freitag Abend kamen wir zurück. Wir sind durch fünf verschiedene Staaten gereist: New Mexico, Colorado, Utah, Idaho und Wyoming.  Es ist schon erstaunlich, denn wir haben in diesen fünf Staaten insgesamt neun National Parks besucht.

Am Anfang haben wir zwei Nächte in Mesa Verde National Park gezeltet. Dass dieser Park für seine Pueblo-Felsbehausungen weltbekannt ist, haben wir an die grosse Anzahl ausländischer Touristen bemerkt! Auf dem Zeltplatz mussten wir alle unsere Esswaren, unser Geschirr, Wasser, Zahnpaste und andere Dinge, die ein Bär riechen könnte, ins Auto sperren, denn im Park spazierte eine Bärenmutter mit zwei Jungen herum. Aber sie kamen nicht, jedenfalls nicht zu uns.  Hannah war darüber ganz entäuscht, denn sie hatte die Bärin auf den Namen Ursula getauft und gehofft, sie kennenzulernen :-).

Danach bauten wir unser Zelt für zwei Nächte in der Nähe von Canyonlands National Park auf.  Es war schrecklich heiss in der Nacht, wie auch am Tag, und es wimmelt von Ameisen.

An unserem letzten Tag dort haben wir noch dem Arches National Park einen Besuch abgestattet.

Unser nächstes Ziel war Yellowstone, aber unterwegs haben wir am Great Salt Lake ein Vogelschutgebiet durchquehrt (Bear River Migratory Bird Refuge). Wir mussten sehr aufpassen, denn riesige Vogelscharen flogen ständig an unseren Fensterscheiben vorbei.

Und dann, YELLOWSTONE!!!! Geysire, Bisons, Wölfe, Bären, Elche, Hirsche, Steinböcke… All das und viel mehr könnte man in diesem Park sehen, aber wir hatten Pech, und mussten uns nur mit Bisons, Geysiren, einem Koyoten, Hirschen und (stinkenden) Quellen begnügen. Dafür waren die Eichhörnchen lustig, die vor unserem Zelt „Fängnis“ spielten.

Im Grand Teton National Park machten wir eine Kleine Wanderung um den Jenny Lake, und fuhren dann mit einer Fähre zurück.

Schliesslich besuchten wir den National Bighorn Sheep Interpretive Center in Dubois, wo man uns gesagt hat, wo wir vielleicht Dickhornschafe sehen könnten. Wir fuhren zu diesem Gebiet hin. Ab und zu hielten wir an, stiegen aus und machten von der schönen Landschaft Fotos (wir haben übrigens kein einziges Dickhornschaf gesehen).  Einmal lief ich versehentlich in eine Kaktee rein, und da ich Sandalen an hatte, war es ziemlich schmerzhaft!

Im Fort Laramie, einem Soldaten-Fort von der Pionnierenzeit, haben wir in die nicht zerfallenen Häuser, Baren und Gefängnisse rein geschaut.

Unser letzter Stopp auf dem Weg nach Hause, waren im Great Sand Dunes National Park and Preserve. Wie der Name schon sagt, gibt es dort wundervolle Sanddünen, und wir seine auf eine der höchsten Düne dort gestiegen (fast 230 Meter!). Leider fing es später an zu gewittern, so dass wir bald wieder losfuhren.

Das war wirklich fast eine kleine Weltreise!

Marie